Wir haben einen Plan für zeitgemäße Fahrgastrechte und einen modernen Buchungsprozess.
Bewegungsfreiheit und die Möglichkeit, nahtlos Grenzen zu überqueren sind Grundpfeiler des europäischen Projekts. Zwei Hürden beeinträchtigen Bahnfahrer: Zahnlose Fahrgastrechte und komplexe Buchungsprozesse.
Die Klimakrise gebietet eine Dekarbonisierung des Verkehrs und daher wollen wir, dass mehr Leute die Bahn als Option für eine grenzüberschreitende Reise sehen. Dafür müssen die Fahrgäste aber ihre Rechte kennen. Entschädigungen im Falle von Verspätungen müssen garantiert sein, ebenso die Benutzung anderer Verbindungen im Störungsfall. Außerdem braucht es die Möglichkeiten zur Buchung entsprechender Tickets von A nach B, auch wenn die Reise mehrere Beförderer in unterschiedlichen Ländern einschließt.
Die gute Nachricht ist, dass die EU-Kommission an der Behebung dieses Problems arbeitet. Sie hat bereits öffentlich angekündigt, dass in den nächsten Monaten ein Gesetzesvorschlag vorgelegt wird. Die schlechte Nachricht ist, dass die EU-Kommission bisher nicht durch besondere Kenntnis der Herausforderungen für Fahrgäste aufgefallen ist und wahrscheinlich keinen großen Wurf plant. Es ist immer einfacher, denen zuzuhören, die möglichst wenig Veränderungen wollen. Hier setzen wir an.
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Wir wissen, was Passagiere brauchen und wie sie das bekommen.
Als Passagiere wissen wir, welche Lösungen einen wirklichen Unterschied machen. Wir haben bereits einen detaillierten Bericht veröffentlicht, in dem wir aufzeigen, was wir von dieser Gesetzesinitiative brauchen. Auf drei Punkte heruntergebrochen:
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Fahrgastrechte sollen für jede Reise gelten, solange alle Umstiege mit Mindestumsteigezeit geplant wurden, unbeachtet der Zahl der Tickets und Buchungsvorgänge.
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Mindestumsteigezeiten müssen neutral festgelegt werden und öffentlich zugänglich sein.
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Jeder Beförderer muss seine Tickets zu fairen Bedingungen zum Weiterverkauf anbieten.
Lesen Sie unseren Bericht hier. (Auf Englisch)
Wir wissen, dass es mit einem Bericht nicht getan ist.
Das Gesetz wird am Ende durch harte Debatten und Lobbyarbeit in Brüssel geformt. Unsere Stimme, nämlich die der Fahrgäste, muss in diesem Prozess unbedingt gehört werden. Wir haben keine Kriegskasse und auch keine Unterstützung von professionellen Lobbyisten. Für einen Erfolg ist auch Ihre Stimme wichtig: